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"Vetschernjaja Moskva" ("Abendliches Moskau") vom 17. Mai 1999 - "Der Klavierspieler hat die Balkantragodie erwidert":
"Es ist symbolisch, da? Vladimir Krajnev - der letzte Russe, der in Belgrad vor den NATO-Bombenangriffen aufgetreten hatte, - wurde kaum nicht der erste Musiker, der die Balkantragodie erwiderte. Mochten wir hoffen, da? dem edlen Anwandlung werden auch die anderen folgen."

Die Zeitschrift "Alphabet", Nr. 39 von 1999 - "Ein Musikereignis":
"Vladimir Krajnev - einer der besten Klavierspieler unseres Landes - ist schon langst eine Musikperson der Welt geworden. Bezaubernde Virtuositat und zugleich genaues Nachfolgen dem Stil des Komponisten, emozionelle Spannung und philosophisches Begreifen des Werkes - diese Charakterzuge sind den besten Vertretern der russischen Schule der Klavierspielkunst eigen, zu den Krajnev zweifellos gehort. Nicht umsonst war er einer der Lieblingsschuler des beruhmten russischen Pianisten und Padagogen Heinrich Neuhaus."

"Isvestija" ("Nachrichten") vom 25. Januar 2000 - "Das Theater von Vladimir Krajnev":
"Wie konnte man die Musik nacherzahlen, die Krajnev schafft? Das ist vor allem ein ungezwungenes und naturliches Eindringen in die Gestalten der Musik von Beethoven: viel weniger stellt sich der Pianist dem Orchester gegenuber, als danach strebt, sich im seiner Macht zu losen. Sturme der Oktavepassagen, scharfe stechende Staccatos, Figurationen im hochsten Register des Klaviers, alle Schattierungen des Pianos und Pianissimos und zuletzt - die dramatische Kulmination selbst, wo der Klavierspieler allein bleibt und in der Logik der Gesamtentwicklung alle Themen und Elemente bis zum hochsten emotionellen Punkt fuhrt."

"Nasch Vek" ("Unser Jahrhundert"), vom 14. Marz 2001 - "Immer neue Klassik":
"Es ist schwer, irgendeine bekannte Szene der Welt zu nennen, auf der unser beruhmte Pianist wenigstens einmal nicht konzertiert hat. Und jeder sein Auftritt wird zu einem Feier."

"Novaja Gaseta" ("Die Neue Zeitung"), Nr. 6 vom Februar 2000:
"Vladimir Krajnev ist ein Artist des hochsten Niveaus in der Musik. Er ist naiv und ruhrend, reinherzig und wahr in seinen Sinnen und Trachten"